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Die Hinfahrt: Die Sachen waren gepackt, der Bus beladen. Wir hatten wie immer das Gefühl irgendetwas sehr Wichtiges vergessen zu haben -> es konnte also losgehen. Wie immer wollte ich die Nacht durchfahren, also fuhren wir gegen 16 Uhr in Bremen los. Bis auf einen kleinen Stau irgendwo bei Aachen kamen wir gut durch (Grund des Staus war ein ein Lkw-Fahrer, der Wasser lassen musste). Da wir beide noch recht fit waren, beschlossen wir bis hinter Paris durchzufahren und dort auf einem Rastplatz zu übernachten. Um ca. 2 Uhr durchfuhren wir Paris, es war Chaos wie immer, aber unsere Route war recht gut ausgeschildert, so das wir ohne größere Probleme durchkamen. Kleiner Tipp: man muss den eigenen Fahrstil dem der Einheimischen anpassen, sonst hat man verloren :-) Kurz hinter Paris stellte ich dann fest, das
ich seit fast zwölf Stunden ohne Pause gefahren bin und dachte mir:
"Entweder jetzt Pause und schlafen, oder man kann mich mit einem Kran aus
dem Sitz heben." |
| Das schöne ist ja, wenn man im
dunkeln einen Schlafplatz sucht, weiß man nicht wie es am nächsten Morgen
aussieht. Nun, am nächsten Morgen erwachten wir, mit einem dicken Kopf, bei
40 Grad im Bus auf einem ungemütlichen und dreckigen Rastplatz. Ca. 5 Meter
neben uns winkte der franz. Zoll Autos aus dem Verkehr und durchsuchte sie
komplett! Super, das hatte uns gerade noch gefehlt, wir befürchteten schon
das wir den ganzen Bus entleeren dürfen... Aber dank Birtes charmantem Lächeln und guten Französischkenntnissen durften wir ohne Kontrolle weiterfahren... uff :-) Um uns die Autobahngebühr zu ersparen, entschlossen wir uns, ein Stück Landstrasse zu fahren. Landschaftlich sehr schön, viele kleine Dörfer mit alten Kirchen und Schlössern. Erlaubte Höchstgeschwindigkeit 70 Km/h. Lohnt sich nicht wirklich, wir haben für ca. 100 Km über drei Stunden gebraucht! Also wieder ab auf die Autobahn um noch die letzte Fähre nach Royan zu erwischen. Nach sieben Stunden Fahrt sind wir dann auch endlich angekommen :-) Es dauert halt immer wieder länger, als man denkt! |
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Die Fähre von "Royan" nach
"Point de Grave" erspart einen Umweg von ca.180 Kilometern und ist recht
günstig, so das sich die Überfahrt rein rechnerisch wirklich lohnt. Dauer
der Überfahrt ca. 20 Minuten. Von "Point de Grave" bis Le Gurp sind wir noch ungefähr eine halbe Stunde gefahren. Das einchecken am Campingplatz ging schnell und problemlos wie immer und wir konnten endlich duschen, essen und uns von der Fahrt erholen. |